Heute haue ich noch schnell ein Frühlingsrezept raus, bevor die Bärlauchsaison vorbei ist. Das Bärlauchsalz geht nicht nur wirklich einfach, es macht sich auch unheimlich gut als Geschenk aus der Küche. Zudem wertet dieses Gewürzsalz sämtliche einfache Gerichte, wie Rührei oder Käsebrötchen auf und verleiht eine knoblauchige Note.
Bisher habe ich dir schon ein Rezept gezeigt, in dem du Bärlauch haltbar machen kannst. Die Bärlauchpaste ist auch super, wenn du zum Beispiel Spätzle eine neue Note geben möchtest. (Hier kommst du übrigens zu meinem Grundrezept für Spätzle.)
Knoblauch gehört übrigens zu den Lauchgewächsen und hat damit sämtliche positive Eigenschaften des Knoblauchs oder der Zwiebel, ist aber viel besser bekömmlich. Du hast hier ein Naturprodukt, das reich an Vitamin C ist und seine Schwefelstoffe wirken sich positiv auf den Darm aus. Das viele Chlorophyll in Bärlauch soll sich positiv auf die Ausscheidung von körperschädigenden Substanzen auswirken und außerdem eine wichtige Rolle bei der Blutbildung spielen.
Bis Mai noch ist Saison für diese Pflanze. Sobald die Blüte allerdings einsetzt, büßt der Bärlauch einiges an Geschmack ein.
Wenn du dir unsicher bist, ob du Bärlauch oder doch eine andere Pflanze vor dir hast, schau, ob die Blätter einzeln aus dem Boden sprießen. Die Oberseite soll außerdem glänzend und die Unterseite matt sein. Und wenn die Blätter dann noch beim leichten Reiben mit den Fingern nach Knoblauch riechen, hast du echten Bärlauch gefunden. Willst du auf Nummer sicher gehen und traust dir das Sammeln nicht zu, greife am besten auf frischen Bärlauch aus dem Supermarkt oder Discounter zurück.
Was du für mein Bärlauchsalz brauchst:
- 100 g Bärlauch
- 500 g Meersalz (oder anderes)
Wasche den Bärlauch gut, trockne ihn ab und schneide ihn mit einem Messer hauchfein. Je kleiner, desto besser.
Mische den Bärlauch mit dem Meersalz und gib das Ganze auf ein sauberes Backblech.
Jetzt kannst du entscheiden, ob du den Bärlauch mit dem Salz einfach in die Sonne stellst, bis er staubtrocken ist.
Oder du schaltest den Backofen auf etwa 50 Grad Umluft an und lässt den Bärlauch dort bei leicht geöffneter Backofentür trocknen. Das kann sich einige Zeit ziehen, deswegen gibt es hier ausnahmsweise keine Zeitangabe.
Wenn du magst, kannst du es im Anschluss pürieren und in hübsche Gläser, wie diese hier*, abfüllen und als Gastgeschenk oder Mitbringsel verschenken.
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Bärlauchsalz selber machen
Zutaten
- 100 g Bärlauch
- 500 g Meersalz
Anleitungen
- Wasche den Bärlauch gut, trockne ihn ab und schneide ihn mit einem Messer hauchfein. Je kleiner, desto besser.
- Mische den Bärlauch mit dem Meersalz und gib das Ganze auf ein sauberes Backblech.
- Jetzt kannst du entscheiden, ob du den Bärlauch mit dem Salz einfach in die Sonne stellst, bis er staubtrocken ist.
- Oder du schaltest den Backofen auf etwa 50 Grad Umluft an und lässt den Bärlauch dort bei leicht geöffneter Backofentür trocknen. Das kann sich einige Zeit ziehen, deswegen gibt es hier ausnahmsweise keine Zeitangabe.
- Wenn du magst, kannst du es im Anschluss pürieren und in hübsche Gläser abfüllen und als Gastgeschenk oder Mitbringsel verschenken.
Viel Spaß beim Nachmachen!
♥-lichst, die Julie
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